In der Karwoche erklingt Musik aus 11 Jahrhunderten von der Gregorianik bis zur Gegenwart

Der Gottesdienst am Palmsonntag, 9. April um 9.30 Uhr wird von unserem Chor St. Nikolaus mit Werken von A. Gumpelzhaimer, J. S. Bach und J. G. Rheinberger gestaltet. An der Orgel ist Bernhard Loss.

Am Hohen Donnerstag, 13. April um 19.30 Uhr singen wir in der «Messe vom letzten Abendmahl» Werke für Chor A Capella von G. B. Casali und A. Bruckner. Orgel, Glocken und alle Instrumente schweigen nach dem Gloria bis zur Osternacht.

Die Karfreitagsliturgie am 14. April um 15.00 Uhr wird von der «Choralschola» und der «Capella Vocale» mit Gregorianik und Passionsmusik alter Meister gestaltet. Im Zentrum steht die Vertonung der Johannespassion von Heinrich Schütz (SWV 481) für vierstimmigen Chor und Solisten. Dieses Werk erreicht durch seine Schlichtheit hohe dramatische Eindringlichkeit. Konstituierende Elemente sind einerseits die weitgehende Konzentration auf den Evangeliumstext des Johannes (daneben gibt es nur einen titelgebenden Eingangs- und einen meditativen Schlusschor), andererseits die Tatsache, dass die Passion a capella, d.h. ohne Instrumentalbegleitung, gesungen wird.

Z
ur Auferstehungsfeier in der Osternacht am Samstag, 15. April um 21.00 Uhr musiziert die Choralschola St. Nikolaus Musik von H. Paulmichl und B. Prankl. Orgelimprovisationen von Kirchenmusiker Bartholomäus Prankl sind zu hören.

Im Hochamt der Auferstehung des Herrn am Ostersonntag, 16. April um 9.30 Uhr mit Chor, Solisten und Orchester St. Nikolaus erklingt die Ostersequenz «victimae paschali laudes», das «Halleluja» aus dem Oratorium «Der Messias» von G. F. Händel sowie und die «Missa Solemnis in c-Moll» KV 139 von W. A. Mozart. Bemerkenswert ist, dass Mozart gerade erst 13 Jahre alt gewesen ist, als er diese Messe komponierte. Ähnlich einer Kantate sind die einzelnen Sätze dieser Messe in größere Abschnitte eingeteilt und als Arien, Duette und Chöre vertont. Die Textteile «Cum sancto spirito» im Gloria und das «Et vitam venturi saeculi» im Credo komponierte Mozart nach gängiger Praxis als Fuge. Charakteristisch ist ein starker Gegensatz von heiter, fröhlichen Sätzen und hoch dramatischen, langsamen Passagen in Moll. Mächtige Akkorde, die in c-Moll dissonant nach Es-Dur modulieren und von dumpfen Seufzern der drei Posaunen begleitet werden, eröffnen die Messe im Kyrie.

Solisten sind Renate Ess (Sopran), Trudi Tiefentaler (Alt), Jean-François Morin (Tenor), Johannes Schwendinger (Bass) und Bernhard Loss (Orgel).



Schola Schola



Weitere Informationen zum Programm der Kirchenmusik St. Nikolaus sind im Internet unter www.kirchenmusik-altstaetten.ch zu finden.

Weitere Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen, auch für einzelne Projekte!
Auskunft erteilt gerne B. Hutter, Tel. 071 755 60 36


Der Probenplan ist hier ersichtlich